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Kategorie: News

Es war super!

Es war der Wahnsinn. War zu Beginn im Theater bei allen Beteiligten die Nervosität zu spüren, legte sich diese, als die ersten Worte auf der Bühne gesprochen wurden. Dass dieser Abend dann so endet, hatte keiner in seinen kühnsten Träumen für möglich gehalten. Getragen von einem tollen Publikum und einem tollen Team im Hintergrund, gab es am Ende Standing Ovations für die Premiere von „Patrick Anderthalb“. Und dann wurde gefeiert. Die Vorfreude auf die nächsten Aufführungen wächst. Am 2. November und 3. November 2019 geht es weiter mit „Patrick Anderthalb“.

Glücklich, über die positive Berichterstattung in der WP und Hellweger Anzeiger.

Premiere von Patrick steht vor der Tür

Die Premierenwoche ist immer noch ein wenig von Hektik begleitet. Die letzten Probleme müssen beseitigt werden, die Bühne wird endgültig vorbereitet und im ganzen Theater herrscht eine Vorfreude und Spannung. Wie kommt das neue Stück bei den Zuschauern an?

Bis zur Premiere wird sich die Nervosität steigern. Bei der generalprobe gibt es keinen doppelten Boden mehr. Und vor der Premiere wird die Spannung im ganzen Theater zu spüren sein.

Wir freuen uns auf den Samstag, 26.10.2019. Vielleicht treffen wir uns ja im Theater?

Patrick auf den Weg zu Göran und Sven

In knapp einer Woche (Samstag, 26.10.2019) steht die Premiere von „Patrick Anderthalb“ an. Während auf der Bühne neben der Probe noch die Bühne aufgebaut wird und die Technik Licht und Ton einrichtet, haeb wir Patrick gesehen, wie er sich auf den Weg zu Göram und Sven macht. Wo? Schaut euch das Video an.

Danke für die Unterstützung bei freiwerk – Maik Wiesegart für den Trailer, Stefan Heuer für die Musik, Firma medienstat GmbH für die Drucksachen  und Brennweite – Fraukes Fotostudio für die Fotos.

Standing Ovations, Mensch!

Es gibt nur ein Wort für diese Premiere: Wahnsinn!

Seit einem Jahr existiert das Ensemble21 und hatte seine doppelte Premiere auf der Bühne des M.A.T.s. Dass man das Wagnis einging, mit einem selbstgeschriebenen Stück zu starten, hat sich gelohnt. Das Publikum war bei der Premiere begeistert. Applaus bekommt man fast immer, aber Standing Ovations sind nicht immer angesagt. Alleine die Gespräche mit den Zuschauern auch am Samstag zeigte die Begeisterung über das Stück „Bin ich ein Mensch? Mensch!“.

Zwei Vorstellungen gibt es noch für das Ensemble21: Am Freitag, 11.10.2019 um 20 Uhr und am Sonntag, 13.10.2019 um 17 Uhr.

Karten gibt es
bei medienstatt, Unnaer Straße 50
Brennweite – Fraukes Fotostudio, Unnaer Straße 41
und über das Kartentelefon 02373 / 9195591

Preis pro Karte: 10,- Euro / ermäßigt: 6,- Euro

Premiere von Ensemble21 am 04.10.2019

Noch drei Tage, dann steht das Ensemble21 zum ersten Mal im M.A.T. auf der Bühne. Die neue Gruppe des M.A.T. zeigt dann ihr STück „Bin ich ein Mensch? Mensch?“. Dabei wird es spannenden, nachdenkliche und lustige Momente geben. Seit über einem Jahr ist das Ensemble21 an der Umsetzung. Sonntags wird sich zum Proben getroffen, damit auch diejenigen, die während der Woche nicht in Menden sind, mitmachen können.

Einen Einblick in die Proben gibt es in der Galerie.

Karten gibt es
bei medienstatt, Unnaer Straße 50
Brennweite – Fraukes Fotostudio, Unnaer Straße 41
und über das Kartentelefon 02373 / 9195591

Preis pro Karte: 10,- Euro / ermäßigt: 6,- Euro

Bin ich ein Mensch? Mensch!

Doppelte Premiere für unser neues Ensemble21 am 04. Oktober 2019! Premiere für das Stück und der erste Auftritt des Ensembles in unserem Theater. Eine lange Probenzeit und intensive Auseinandersetzung mit dem Thema bewegt sich dann auf den Höhepunkt: Die Aufführung!

Eine Szenencollage nach Motiven und Themen von G. Büchners Woyzeck. Inszeniert von jungen Erwachsenen des Ensemble21.

Die Frage „Was ist der Mensch?“ ist zwar nicht so alt wie die Menschheit selbst, aber sie beschäftigt die Menschheit seit einigen Jahrzehnten, wenn nicht sogar seit einigen Jahrhunderten. Und so alt und virulent diese Frage ist, so unbeholfen und divers sind wir bei ihrer Beantwortung. Kluge und weniger kluge Köpfe versuchten und versuchen dieser Frage auf den Grund zu gehen. Dabei neigen wir zum Irrglauben, dass nur die Wissenschaft auf diese Frage Antworten liefern könne. Insofern muss die Anthropologie, d.h. die Wissenschaft vom Menschen auch auf andere Bereiche ausgeweitet werden: ja, auch die Kunst beschäftigte und beschäftigt sich mit dieser Frage. Denn nichts anderes, so könnte man behaupten, hat Aristoteles mit dem Begriff „mimêsis“ gemeint, als er der Dichtung die Nachahmung menschlicher Handlung zusprach und somit zur Beantwortung der Frage „Was ist der Mensch?“ beitragen sollte. Längst ist aus der Dichtung Theater geworden und auch das Theater versucht mal mehr mal weniger explizit eine Antwort auf diese Frage zu liefern.
So auch G. Büchners Woyzeck, ein Dramenfragment, das vermutlich im Juli 1836 begonnen wurde, durch den Tod Büchners am 19. Februar 1837 jedoch nicht beendet wurde. Zentral sind die Thesen und Antithesen, die dieses Stück über das Thema „Mensch“ bereithält. In Woyzeck werden Aspekte wie Eifersucht, Einsamkeit, Sprachlosigkeit, Wahnsinn, Gewalt, Sensationslust, Betrug, Triebe, Moral, Demütigung, Entfremdung, Gesetztheit usw. widergespiegelt, die sich nicht nur dem Thema „Mensch“ unterordnen lassen, sondern elementare Erfahrungen jedes einzelnen Menschen widerspiegeln. Aus diesen Themen und Motiven entwickelte das Ensemble21 eine Szenencollage, die das Publikum zur Reflexion anregen soll.

Taiko-Trommler mit zwei Auftritten

Wer das letzte Jahr den Auftritt der Taiko-Trommler miterlebt hat, der weiß, dass man die Trommler nicht nur hört, sondern wirklich auch fühlt. Setzen die Trommeln ein, so spürt man jeden Ton. So kann man sich auch gut vorstellen, dass die Trommeln die Samurais in einen Blutrausch für den Kampf versetzen sollten.

Erzählt wird die Geschichte der Sonnengöttin Amaterasu, die der Liebling ihres Vaters ist. Ihr Bruder ist darauf eifersüchtig und als er die Macht übernimmt, herrscht auf der Welt Dunkelheit. Aber wie in jedem Märchen geht auch diese Geschichte gut aus.

Die Geschichte von Amaterasu gehört in Japan zum Kulturgut und wird jedem Kind erzählt, ähnlich den Märchen der Gebrüder Grimm in Deutschland. Lassen Sie sich am 13.09. und 14.09.2019 ab 20 Uhr entführen in die Märchenwelt Japans.

Was Sie erwartet, zumindest visuell, können Sie den Fotos vom letzten Jahr entnehmen.

Das Programm 2019/2020 steht!

Die Sommerpause nähert sich dem Ende. Ab dem 6. September heißt es wieder „Herzlich Willkommen“ im M.A.T. Mit der seit März laufenden Komödie starten wir ins das neue Theaterjahr. Noch acht Mal kann man erleben wie es sich anfühlt, wenn die Kinder aus dem Haus sind und die Eltern plötzlich zurückkehren. Das Programm 2019/2020 steht! weiterlesen

M.A.T. wird barrierefrei

von links nach rechts: Ralf Hettwer (Vorstandsmitglied „Provinzialer helfen“), Jens Gerlach (Provinzial-Geschäftsstelle Jens Gerlach, Menden), Martin Böhr (2. Vorsitzender M.A.T.), Heinz-Josef Hedt (Kassierer und Gründungsmitglied M.A.T.)

Wie schnell kann es einem selbst passieren, dass man nicht mehr ohne Probleme Treppen steigen kann. Darum war es uns immer ein Anliegen, dass jede Person unser Theater besuchen kann. Darum wollten wir immer einen Treppenlift.

Jetzt wird es ein Portallift. Warum? Damit ist es wirklich jedem, auch Rollstuhlfahrer, möglich, ohne fremde Hilfe in unser Theater zu gelangen. Die Investition beläuft sich auf einen5-stelligen Betrag, der erst einmal angespart werden muss.

Zwei Partner werden uns unterstützen: Einerseits die „Aktion Mensch“ und anderseits „Provinzialer helfen in Westfalen“. Hier dürften wir am Freitag, 29.06.2019 einen Scheck in Höhe von 3.500,- Euro entgegennehmen, der für den Portallift genutzt wird.

Danke für die Unterstützung.

Für uns als Theater bleiben etwas mehr als 40% der Investition, die wir selbst tragen.

Junges M.A.T. bekommt Preis für seine Kampfchoreografie

Junges M.A.T. - 30. Schul- und Jugendtheatertage in HagenDienstag, 14 Uhr im M.A.T. Die ersten Jugendlichen treffen ein. Requisiten werden kontrolliert und eingepackt. Die Vorfreude und die Anspannung sind zu spüren. Noch sind drei Stunden Zeit bis zum Auftritt, doch diese Zeit ist eng getaktet.

Das heißt: LKW beladen, alles kontrollieren, 30 Beteiligte nach Hagen transportieren, Kulissen ins Theater bringen, Kulissen aufbauen, Technik mit den Technikern vor Ort einrichten, Absprache mit den Darstellern.

Und dann geht es vor der Jury los. Der Spaß ist erkennbar, die vorher gespürte Nervosität ist verschwunden.

Es war wieder ein schönes Erlebnis mit der Teilnahme an den 30. Schul- und Jugendtheatertagen am 16.06.2019 in Hagen. Zum vierten Mal hat man sich auf den Weg nach Hagen gemacht, um vor einer Jury sein Stück zu präsentieren. Dieses Mal mit „Romeo & Julia“. Dabei geht es hier in aller ersten Linie um Sammeln von Erfahrung. Raus aus der „Wohlfühloase“ des eigenen Theaters, sich relativ schnell auf neue Abläufe einrichten und sich von einer professionellen Jury bewerten lassen. Was kann man verbessern? Wo kann man beim nächsten Stück ansetzen, um jeden einzelnen Jugendlichen in seinem Spiel weiterzuentwickeln?

Für die Jury gab es einige positive Punkte. In ihrer Bewertung betonten sie die gute Idee, das Stück in die heutige Zeit und die heutige Sprache zu übertragen. Daraus ist man näher am Stück als in der Ursprungsfassung. Auch das sehr gute Textverständnis aller Darsteller wurde herausgestellt.

Da es im Theater meistens mehr Mädchen als Jungen gibt, ist es immer schwierig, alle Rollen geschlechterspezifisch zu besetzen. Daher gefiel der Jury, dass „Mädchen trotzdem Mädchen bleiben durften“ und Mercutio zu einer Mercutia wurde. Ebenso wurde das für das Stück stimmige Bühnenbild gelobt.

Besonders hervorgehoben wurde das chorische Sprechen und die sehr intensiven Kampfchoreografien. Für diese Kampfchoreografien bekam das Junge M.A.T. dann auch einen Preis. Für jede teilnehmende Gruppe gab es neben einer Urkunde auch 100,- Euro vom Förderverein des Theater Hagen.